Entlassung aus dem Krankenhaus - Was dann?

Durch die Pflegereform lastet ein großer finanzieller Druck auf vielen Krankenhäusern. Sie sehen sich häufig gezwungen, Patienten frühzeitig zu entlassen, um Kosten zu senken.
Deshalb brauchen viele Menschen, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, vorübergehend Unterstützung zu Hause. Daran mangelt es oft genug insbesondere bei älteren Menschen, die alleine leben.
Um eine gute Versorgung des Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt zu gewährleisten, sollten Sie oder Ihre Angehörigen sich so zeitig wie möglich an die Sozialstation des zuständigen Krankenhauses wenden und ihr mitteilen, dass unser Familien- und Krankenpflegeverein als Ansprechpartner genutzt werden kann.
Am guten Willen, einen Patienten möglichst reibungslos vom Krankenbett nach Hause zu entlassen, mangelt es den Krankenhäusern sicher nicht. Da tut es gut zu wissen, dass ganz in unserer Nähe das Heilig-Geist-Krankenhaus (Foto) bisher immer gut mit dem Familien- und Krankenpflegeverein zusammengearbeitet hat.

Grundsätzlich ist für die Sozialstation eines Krankenhauses die Information wichtig, wen (d.h. welche Angehörigen, welchen Pflegeverein usw.) sie ggf. kontaktieren kann, um z.B. den Entlassungstermin, die Art der Versorgung und den Pflegebedarf mitzuteilen. So können im Vorfeld Krankenbett oder andere Hilfsmittel, medizinische Nachsorge, Hausnotruf oder auch Essen auf Rädern organisiert werden. Unser Familien- und Krankenpflegeverein ist Ihnen dabei natürlich gerne behilflich!
Haben sie noch weitere Fragen? Gern stehen wir ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.
Ihre
Brigitte Hergersberg
(Einsatzleiterin der Familienhelferinnen)